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Tram-Museum Bern - Öffnungstage im 2010
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An folgenden Sonntagen ist das Museum geöffnet: 09.05.2010, 30.05.2010, 05.09.2010, 24.10.2010, jeweils 11-16 Uhr.
Genauere Angaben finden Sie im Flyer (pdf, 167 KB).
Ausserdem beteiligt sich das Tram-Museum an der Berner Museumsnacht vom 19.03.2010 - genauere Angaben hier.
Für Gruppen sind auf Anfrage auch Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten möglich (ab Fr. 120.-; Auskunft bei B. Graser, 031 981 41 39).
Das Tram-Museum Bern befindet sich in der Remise Weissenbühl (Tram Nr. 3 bis Endstation Weissenbühl).
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Broschüre zum Tram-Museum Bern
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Diese 80-seitige Kunstdruck-Broschüre im A5-Format informiert mit vielen
Farbseiten und reich bebildert über die Fahrzeuge und Ausstellungen im
Tram-Museum Bern und über alle übrigen Fahrzeuge des TVB.
Ausserdem wird die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in der
Bundesstadt vom Pferdeomnibus bis zu den neuesten Gasbussen umfassend
aufgerollt.
In einem weiteren Kapitel stellt der Tramverein Bern seine
Vereinsgeschichte dar.
Die Broschüre erhalten Sie im Tram-Museum oder an unseren Veranstaltungen.
Sie kann für CHF 9.50 + Porto auch bei der Vereinsadresse oder per E-Mail
an tvb@trittbrett.ch
bestellt werden.
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Der langjährige Traum vom Museum
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Seit vielen Jahren bemüht sich der Tramverein Bern darum, für seine
historischen Fahrzeuge ein Museum zu schaffen.
Da die Fahrzeuge momentan nämlich auf den verschiedensten, teilweise
nur schlecht geschützten Abstellplätzen untergebracht sind, können sie
Interessierten nur mit grossem Aufwand gezeigt werden.
Sie leiden unter der Witterung und gelegentlich sogar unter Vandalenakten.
In einem Museum dagegen ist eine angemessene Präsentation der Fahrzeuge
für ein breites Publikum möglich, und der Witterungs- und Vandalenschutz
ist optimal.
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Ein Tram-Museum Bern entsteht in der Remise Weissenbühl!
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Einen wichtigen Impuls zur Realisierung unserer Museumspläne gab die
Burgergemeinde Bern:
Sie verlieh dem Tramverein Bern ihren Kulturpreis 2000 und würdigte
damit den langjährigen Einsatz zugunsten der historischen Berner Fahrzeuge.
Neben der Anerkennung unserer freiwilligen Arbeit als kulturelle Tätigkeit
erhielten wir ein Preisgeld, das für den Aufbau eines Museums bestimmt ist.
Ende 2004 konnte als nächster entscheidender Schritt mit BERNMOBIL ein
Mietvertrag für die Tram-Remise Weissenbühl abgeschlossen werden.
Zu günstigen Bedingungen erhielten wir damit ein geeignetes Gebäude für
ein Berner Tram-Museum.
Ab dem Frühling 2005 arbeiteten TVB-Mitglieder an der Renovation der
Remise und an der Planung und Einrichtung des Museums.
Neben den meisten Berner Oldtimer-Trams sind im Museum einzelne Busse zu sehen.
Ausser den Fahrzeugen illustrieren aber auch weitere Ausstellungsstücke, Videos,
Bilder und Dokumente die Berner Tram- und Busgeschichte.
Daneben gibt es einen Souvenir- und Verpflegungsstand und eine Kinder-Ecke.
Weitere Ausstellungen sind noch in Planung.
Am 24. September 2006 öffneten wir die Tore des entstehenden Tram-Museums
erstmals fürs Publikum - und zwar mit einem "Aufrichtefest", an dem
wir die innen renovierte Halle, die historischen Trams und einige bereits
fertiggestellte Ausstellungen präsentierten.
Am 22. September 2007 wurde dann die offizielle Eröffnung des Tram-Museums
gefeiert.
Seit 2008 wird das Tram-Museum regelmässig geöffnet, vorläufig an einigen
Tagen im Jahr (Daten oben). An den Öffnungstagen des Museums verkehren historische Trams als
Zubringerlinie.
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Suche nach einem zweiten Museumsstandort
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Aus Platzgründen können in der Remise Weissenbühl praktisch nur die
Tramfahrzeuge ausgestellt werden.
Für die übrigen Fahrzeuge, also die meisten Trolley- und Autobusse
sowie die Bahnfahrzeuge, suchen wir weiterhin nach einer
Ausstellungsmöglichkeit - die beiden Museumsstandorte könnten dann an
den Öffnungstagen z. B. mit Oldtimerbus-Fahrten miteinander verbunden werden.
Für die Realisierung dieses Museumsprojekts suchen wir eine Liegenschaft,
die folgende Anforderungen erfüllen sollte:
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Standort: Agglomeration Bern
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Gebäude: geschlossene Halle, möglichst ohne Stützen,
geeignet zum Befahren und zum Abstellen von schweren Fahrzeugen;
Bau bestehend oder günstiger Neubau
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gedeckte Fläche: rund 1'000 Quadratmeter
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Kosten: Nicht mehr als Fr. 15'000.- pro Jahr
(Übernahme durch den TVB als Mieter oder als Baurechtsnehmer)
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Dauer: sehr langfristige Verträge
Damit die finanzielle Anforderung erfüllt werden kann,
ist der Tramverein Bern auf uneigennützige Unterstützung angewiesen:
Auf dem freien Immobilienmarkt findet er zum genannten Preis kein geeignetes Objekt.
Er sucht daher eine Gemeinde oder eine Firma, die ihm ein geeignetes Stück Land
oder gar eine bestehende Halle günstig vermieten oder im Baurecht abgeben würde.
Ohne einen solchen "Goodwill-Akt" lässt sich das Projekt nicht realisieren.
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Vision: Museumsbahn und Trolleybuslinie
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Als langfristige Vision sieht der Tramverein Bern den Betrieb
einer Museumsbahnlinie mit Überlandbahn-Fahrzeugen in der Nähe des
Museums; ebenfalls würde eine extra eingerichtete Trolleybuslinie mit den Museums-Trolleybussen
einen Teil des Besucher-Zubringerdiensts übernehmen.
Für die Schweiz tönen diese Ideen sehr utopisch, aber: In England gibt es entsprechende Museumsbetriebe...
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Warum sind alte Fahrzeuge überhaupt erhaltenswert?
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Historische Fahrzeuge als Zeitzeugen:
Ein altes Fahrzeug einer Unternehmung des öffentlichen Verkehrs stellt nicht einfach ein
unbedeutendes Stück Schrott dar, im Gegenteil: Es hat zwischen 20 und 50 Jahren lang tagtäglich die
Bevölkerung in einer Region befördert und ist bei ihr daher sehr bekannt. Für ländliche Gegenden war es
Hoffnungsträger und Sinnbild für die Verbindung mit der grossen Stadt.
Wenn es nun plötzlich nach längerer Abwesenheit wieder auftaucht, ist die Freude gross: Die ältere
Bevölkerung erinnert sich wieder an den täglichen Betrieb der Fahrzeuge und kennt viele Anekdoten, die
jüngeren Leute erfahren hautnah, wie der öffentliche Verkehr der Region früher funktionierte und dass zum
Beispiel ihre moderne Bahn einmal ganz anders ausgesehen hat.
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Historische Fahrzeuge als Kulturgüter:
Da die Schweiz ihren Wohlstand auch der Einrichtung eines öffentlichen Verkehrsnetzes verdankt, darf man
die Zeugen der damaligen Entwicklung ohne Übertreibung als Schweizer Kulturgüter bezeichnen.
Die Existenz von zwei bedeutenden technischen Museen mit restaurierten Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs
zeigt, dass durchaus versucht wird, diesem wichtigen Grundsatz Rechnung zu tragen. Schon mit
der Erhaltung eines einzigen Fahrzeugs wird oft ein wesentlicher, aber leider oft verkannter Beitrag an die
Geschichte des Transportwesens einer ganzen Region geleistet.
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Historische Fahrzeuge als technische Meisterwerke:
Wenn unerwartet eine Dampflokomotive heranschnaubt, raucht und zischt, so werden alle
zufällig Anwesenden in ihren Bann gezogen, vom Laien bis zum Fachmann, vom Kleinkind bis zum Grossvater.
Die sichtbare und nachvollziehbare Anwendung der Technik ist dabei ein wichtiger Punkt. Neben einer
Dampflok haben es die eher leisen Elektrofahrzeuge schwierig. Dennoch fällt auch ihre Bauweise beim
zweiten Hinschauen auf: Die altertümlichen Kurbeln im Führerstand, der kunstvoll verarbeitete Holzkasten,
usw.
Auch die historischen Autobusse weisen beim genaueren Hinschauen sorgfältig gearbeitete
Besonderheiten auf, die bei den heutigen Massenprodukten undenkbar wären.
Mit jedem erhaltenen historischen Fahrzeug wird somit auch ein Stück alte Fahrzeugbaukunst für spätere
Generationen aufgehoben.
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